Reisetagebuch New York – Teil 1

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Wie die Zeit doch vergeht. Da ist man voller Vorfreude auf eine unglaublich tolle Reise und dann ist sie auch schon wieder vorüber…
Von daher ist es super wichtig, dass man diese kurze Zeit dann auch in vollen Zügen genießt und vor allem richtig aufsaugt, damit man sich in Zeiten, die dann mal wieder weniger schön sind, gerne daran zurückerinnert.
Zu allererst möchte ich ein Wort über das Wetter verlieren: Wir hatten echt super viel Glück, denn es hat (abgesehen von der Anreise) nicht geregnet und es war von der Temperatur her nie über 30°C, sodass man es auch super draußen ausgehalten hat. Also das perfekte Städtereisewetter sozusagen 😉
Wie im vorherigen Blogeintrag zu unserem Hotel schon erwähnt, waren wir sehr zufrieden mit unserem Hotel (vor allem mit Lage, Service und Freundlichkeit). Von daher möchte ich hier nicht näher darauf eingehen. Widmen wir uns lieber dem, was wir alles tolles erlebt haben im Big Apple.
Tag 1 – Die leicht verregnete Anreise:
Wenn um 3 Uhr früh der Wecker klingelt, dann bedeutet das: AB AN DEN FLUGHAFEN MÜNCHEN UND AB IN DEN URLAUB!!!!
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei David´s Papa Rudi bedanken, der als Flughafentransfer immer herhalten muss, dies aber immer und egal zu welcher Tages- und Nachtzeit mit guter Laune macht!!
Unsere Route nach New York führte uns über Island. Hier hatten wir nur einen kurzen
1-Stündigen Aufenthalt, ehe es in die USA weiterging. Also raus aus Flieger Nr. 1 und rein in Flieger Nr. 2.
In New York angekommen hat uns leider der Shuttle zum Hotel ziemlich warten lassen und wir mussten erst nachtelefonieren, damit alles gepasst hat und wir zum Hotel kamen.
Da es noch ein bisschen geregnet hat und wir vom frühen aufstehen und vor lauter Vorfreude im Flieger natürlich nicht schlafen konnten, haben wir lediglich einen kleinen Abstecher zum Times Square gemacht und sind ziemlich früh (um 18:00 Uhr…) schlafen gegangen.
Tag 2 – Top of Big Apple – Top of the Rock
Dank des sehr erholsamen Schlafs vom Vorabend sind wir am Dienstag sehr früh aus den Federn gekommen, was auch gut war, denn wir hatten uns richtig viel vorgenommen.
Wir haben uns vorab übers Internet den sog. New York Pass geholt, der uns einige Ermäßigungen bei sämtlichen Attraktionen der Stadt ermöglicht. Ausserdem mussten wir damit nicht mehr groß an der Kasse anstehen, da wir bei Vorzeigen des Passes gleich das Ticket erhielten. Bei einigen Attraktionen hatten wir zudem einen „Fast Track Entry“, also schnellen Eintritt ohne Warteschlange!! Der lohnt sich echt für jeden, der New York besuchen möchte und auch viel Sightseeing mit einplant. Hier gehts zur Buchungswebsite
Wir hatten ihn für 3 Tage gebucht, was für uns auch absolut ausgereicht hat. Und man spart sich wirklich viel Geld und Zeit damit.
Diesen Pass haben wir am Times Square beim „Big Bus Headquarter“ vor Ort abgeholt, wo wir nun auch gleich zum Ersten kommen was wir unternommen haben: Eine Hop on Hop off Bustour durch Manhattan. Machte Sinn, diese gleich am ersten Tag zu machen, damit man auch ein Gefühl erhält, wo was ist, denn Manhattan ist echt richtig weitläufig…
Das Tolle an der Bustour ist: Du kannst an sämtlichen Haltestellen aussteigen und später wieder einsteigen und einfach weiterfahren. Da die Busse immer festgelegte Touren abfahren, kommst Du so immer wieder zu Deinem Ausgangspunkt. Mit dem New York Pass erhältst Du Dein Ticket natürlich dazu und man kann damit den ganzen Tag rumfahren.
Unser Stop war dann bei der Bucht, wo man Blick auf die Freiheitsstatue hat. Traumhaft, sie endlich Life zu sehen.
Von hier aus haben wir uns dann ein bisschen zu Fuß aufgemacht und sind zum One World Trade Center und Ground Zero gegangen. Die Gedenkstätte zu sehen, erfüllte uns wirklich mit tiefer Betroffenheit. Und wenn man bedenkt, dass das nun schon wieder 16 Jahre her ist, dann merkt man wie schnell doch die Zeit mittlerweile verrennt.
Anschließend haben wir uns noch das eigens dafür errichtete 9/11 Memorial Museum angeschaut. Auch super interessant und wirklich ein Muss, wenn man in New York ist!
Danach sind wir Richtung Brooklyn Bridge gegangen, um dort in den nächsten Bus zu steigen. Da dieser erst ein bisschen spät gekommen ist, haben wir die Gelegenheit genutzt und haben einen original New Yorker Hot Dog gegessen. Sollte man auf jeden Fall in New York essen!! Lecker!!!!
Ihr merkt schon, dass wir den ersten richtigen Tag gleich voll genutzt haben um möglichst viel viel zu sehen und zu erkunden. Da macht sich das Frühaufstehen auch wieder bezahlt… 😉
Die Verschnaufpause im Bus tat dann doch richtig gut, da wir bis dahin schon einige KM in den Beinen hatten (an dieser Stelle sei erwähnt, dass David gut 6kg Fotoequipment im Rucksack rumgeschleppt hat… zusätzlich zu den Dingen wie Getränke, Geld usw. Aber wer schöne Bilder haben möchte, der muss auch was dafür tun ;-)).
Die Route führte uns dann unter der Brooklyn Bridge durch, vorbei am UN-Headquarter bis zum Rockefeller Center: Hier haben wir dann ganz spontan entschieden auszusteigen und aufs Aussichtsdeck zu fahren! Für uns die beste Entscheidung des Tages, denn es war genau die richtige Zeit um tolle Fotos zu machen und die atemberaubende Aussicht zu genießen!!! Für uns eigentlich DAS Highlight in New York und auf jeden Fall ein MUSS MUSS MUSS für jeden New York Traveller!!!! Auf der einen Seite hat man Blick über den Central Park und in die andere Richtung erstreckt sich die volle Pracht von Manhattan: Empire State Building, Chrysler Building, One World Trade Center, Brooklyn Bridge, Freiheitsstatue und und und!!! Der Top Abschluss des ersten Tages.
Tag 3 – Trump Tower und so
Der frühe Vogel war auch am nächsten Tag unser Freund. Zum Frühstück haben wir uns bei „Pick a Bagel“ einen Bagel geholt. Die haben eine riesen Auswahl, es wird alles frisch zubereitet und ist preislich absolut vertretbar für die Qualität, die man bekommt. Hier sei angemerkt, dass New York essentechnisch sehr sehr teuer ist.
Was sehr positiv war: Es gibt auch Low Fat Produkte als Aufstrich, oder direkt in Muffinform.
Gestärkt haben wir uns dann aufgemacht und sind zu Fuß zum Central Park gegangen. Dieser ist (wie in unserem Hotelblogeintrag schon erwähnt) keine 5 Gehminuten weit entfernt gewesen.
Dieser ist ganz nett, aber irgendwie hatten wir uns ein bisschen mehr erwartet…
Von hier aus sind wir dann in die 5th Avenue gegangen. DIE Shoppingstraße in New York…
Beginnend beim Apple Store (David hat ein neues iPhone Ladekabel gebraucht) haben wir uns dann von Geschäft zu Geschäft gekämpft.
Und da stand er dann endlich… Der Trump Tower… Naja eigentlich haben wir ihn nicht bewusst gesucht, sondern eher zufällig gefunden.
Klar haben wir ihn dann auch von Innen begutachten müssen. Also vorbei an den maschinengewehrbewaffneten Sicherheitsleuten und rein in das wahrscheinlich derzeit (mit Mittelfinger ausgestreckt) meistfotografierte Gebäude in den USA. War jetzt nicht so Wow, aber wie sagt man in Bayern: „Am gschenktn Gaul schaut ma ned ins Maul“, denn man darf da einfach so ohne große Anstrengung und vor allem kostenlos rein.
Nach dem wir den Trump Tower wieder verlassen hatten sind wir weiter die 5th Ave. runtergewandert. Natürlich sind hier sämtliche Labels mit ihren Flagship Stores vertreten und eine Luxusmarke grüßt die nächste.
Nach einem Abstecher ins MoMa (Museum of modern art) sind wir ins Madame Tussaud am Times Square gegangen. Dank der Apple Watch haben wir dann am Abend festgestellt, dass wir Sage und Schreibe 22km zu Fuß an diesem Tag zurückgelegt hatten!!! Echt heftig… Aber es hat sich definitiv gelohnt.
Im zweiten Teil unseres Reisetagebuchs erfahrt Ihr dann, was wir die restlichen Tage noch angestellt haben.

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